AfDexit zieht Bilanz – und wir nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. Auch wenn wir damit bei einigen AfD-Gegner:innen endgültig auf der „roten Liste“ landen – Klartext ist nötig.
Unser Ziel:
Den Finger in die Wunde legen, Versäumnisse deutlich benennen und klarmachen, dass der Druck auf die Politik, ein AfD-Verbotsverfahren einzuleiten, längst aufgebaut werden müsste – nicht irgendwann, sondern jetzt.
Während andere von Event zu Event tingeln, ziehen wir eine ernüchternde, teils verheerende Bilanz – für die Zivilgesellschaft, die AfD-Gegnerschaft und vor allem für die demokratische Politik.
Weil wir es wagen, auch die demokratische Politik und Teile der Zivilgesellschaft zu kritisieren, verlieren wir bei manchen AfD-Gegner:innen an Rückhalt. Die AfD freut sich – doch wer Demokratie verstanden hat, weiß: Kritik gehört dazu.
Unsere zehn zentralen Kritikpunkte:
1. Ohne Skandale kein Widerstand
Die AfD liefert wöchentlich neue Skandale. Doch statt darauf entschlossen zu reagieren, bleibt der öffentliche Aufschrei lau. Ohne Empörung kein Handeln, ohne Struktur keine Wirkung. Protest allein reicht nicht – er braucht Substanz.
2. Laut, aber wirkungslos
Demonstrationen und Parolen sind laut, aber nicht nachhaltig. Es fehlt an strategischer Koordination und politischem Fokus. Wer die AfD stoppen will, muss rechtlich ansetzen – nicht auf Instagram posten oder Interviews mit lauter Musik stören.
3. Prüfen statt fordern
Es wird beobachtet, geprüft, diskutiert – aber klare Forderungen nach einem Verbot? Fehlanzeige. Wer nur prüft, ohne zu fordern, betreibt politischen Selbstbetrug. Entweder man will ein Verbot – oder nicht.
4. Angst vor Konsequenzen
Viele Parteien und zivilgesellschaftliche Gruppen ducken sich weg. Die Angst zu verlieren überwiegt den Mut, zu handeln. Doch wer die AfD für verfassungswidrig hält, muss diesen Standpunkt auch juristisch vertreten.
5. Spielen auf Zeit
Während Arbeitsgruppen tagen und Aktionskunst organisiert wird, besetzt die AfD Diskurse und Strukturen. Zeitspiel hilft der AfD – und gefährdet die Demokratie.
6. Die Politik blockiert ein Verbotsverfahren
Trotz Erkenntnissen und Verfassungsschutzbewertungen verweigern Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat die Einleitung eines Verfahrens. Das ist nicht nur ein politisches Versagen, sondern verfassungsrechtlich hochproblematisch.
7. Kritik an der Regierung ist tabu
Wer die Regierungsparteien kritisiert, wird diffamiert. Doch Demokratieschutz ist keine Parteisache, sondern Verfassungsauftrag. Kritik ist notwendig, nicht illoyal.
8. Eigene Gegner sabotieren effektive Arbeit
Statt Zusammenhalt erleben wir Spaltung. Wer sich konsequent für ein Verbot einsetzt, wird aus den eigenen Reihen angegriffen. Ein Armutszeugnis für den demokratischen Widerstand.
9. Selbstvermarktung statt Substanz
Personenkult, Merchandising, Social-Media-Reichweite – das ersetzt keine juristische Strategie. Die AfD lässt sich nicht mit Memes besiegen, sondern nur durch rechtsstaatliche Verfahren.
10. Likes statt Wirkung
Symbolpolitik dominiert. Klicks ersetzen kein Engagement. Wer auf Wirkung setzt, muss über Likes hinausgehen – mit echter Arbeit und klarer Zielsetzung.
Der Elefant im Raum: Kein Verbotsverfahren – kein Fortschritt
Wie sollen Bundestag, Bundesrat oder Bundesregierung je zu einem Verfahren gedrängt werden, wenn der nötige Druck aus den eigenen Reihen fehlt?
Wir haben auf vielen Demos mit namhaften AfD-Gegner:innen gesprochen – viele lehnen ein Verbot ab. Der Widerspruch: Sie sehen die Gefahr, handeln aber nicht. Das macht sie unglaubwürdig.
AfDexit: Klare Mission seit 2017/2018
Unser Ziel ist eindeutig: Ein AfD-Verbotsverfahren nach Art. 21 Abs. 2 GG.
Unsere Petition ist bundesweit die einzige, die ein verbindliches Verfahren fordert – keine symbolische Prüfung, sondern einen formellen Antrag an das Bundesverfassungsgericht.
Wichtig:
• Wir sammeln keine Fördergelder.
• Wir suchen keine Bühne.
• Wir veranstalten keine Spendenshows.
Wir fordern nur eines: Die AfD als verfassungsfeindliche Partei rechtsstaatlich verbieten zu lassen – basierend auf den bestehenden Beweisen.
Was falsch läuft:
• Zivilgesellschaftlicher Aktionismus ohne Strategie.
• Petitionen mit weichgespülten Forderungen generieren Klicks, aber keinen Druck.
• Die Politik versteckt sich hinter Ausreden.
• CDU/CSU kokettieren mit Koalitionen, während SPD, Grüne und FDP zaudern.
• Wer konkret ein Verbot fordert, wird ignoriert oder diffamiert.
Was in den Netzwerken fehlt
Konkrete Analysen zu AfD-Aussagen, Strategiepapieren und aktuellen Vorfällen. Wir haben zahlreiche Quellen gesammelt – viele davon wurden von uns bereits bearbeitet oder öffentlich kommentiert. Wer will, kann auf dieser Grundlage aktiv werden.
Der entscheidende Punkt
Die AfD verbietet sich nicht von selbst. Es braucht Zusammenarbeit – doch viele verweigern sie.
Wir warnen erneut: Wer auf politisches Handeln „von oben“ wartet, wartet vergeblich. Ohne öffentlichen Druck passiert nichts.
Wir stehen am Kipppunkt
Bis Ende 2026 muss ein Verbotsantrag gestellt sein. Alles andere wäre Kapitulation.
Demokratie verteidigt man nicht mit Likes – sondern mit Verfahren.
AfDexit bleibt standhaft
Wir sind keine Bittsteller.
Wir sind der letzte Impuls für den ersten Schritt.
Unterstützt unsere Petition – nicht für uns, sondern für die Demokratie.
Das Gerede über ein AfD-Verbot verkommt zur Show. Wer wirklich etwas bewegen will, muss handeln – nicht performen.
Zwischbemerkung
Diese Bilanz basiert auf realen Erfahrungen mit namhaften AfD-Gegner:innen. Wir wissen, dass sie Kritik provoziert – aber wir halten sie aus. Wir arbeiten zu viert effizienter als manche Großorganisationen mit Tausenden Mitgliedern.
Wir brauchen keine Auszeichnungen oder Preise – nur den Willen, dem Rechtsstaat zur Durchsetzung zu verhelfen.
Zusammenarbeit? Gern.
Aber wir bleiben wir. Und genau das wird uns oft übel genommen.
Ausführliches Schlusswort
Deutschland hat sich in seiner Erinnerungskultur festgefahren. Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust ist notwendig – doch die politische Bedrohung kommt heute aus der Zukunft, nicht aus der Vergangenheit. Und genau dort fehlt der Blick.
Wer den Nationalsozialismus nicht verstanden hat, hat im Geschichtsunterricht geschlafen – oder nichts gelernt.
Der Fokus muss endlich auf das gerichtet werden, was vor uns liegt. Doch dieses politische Desinteresse schafft Raum für rechtsextreme Strukturen – und die AfD füllt ihn.
Der inflationäre Nazi-Vergleich hat jede Wirkung verloren. In sozialen Netzwerken verkommt er zur Floskel. Differenzierte Analysen fehlen.
Auch in anderen Debatten zeigt sich intellektuelle Verflachung – etwa beim Nahostkonflikt. Wer Israels Regierung kritisiert, wird als Antisemit abgestempelt. Solche Mechanismen sind ein Armutszeugnis für die politische Debattenkultur.
Verdrängte Gefahren
Beispiel Palantir: Was passiert, wenn die AfD Zugriff auf Überwachungsdaten bekommt? Kaum jemand denkt darüber nach. Stattdessen dominiert Geschichtsromantik statt Machtanalyse.
Die CDU/CSU hat sich inhaltlich stark an die AfD angenähert – in der Migrations-, Wirtschafts- und Sozialpolitik. Nur in der Außenpolitik bestehen klare Unterschiede.
Bilanz Frühjahr/Sommer 2025: CDU/CSU übernimmt AfD-Positionen

https://www.change.org/AfD-Verbot-Jetzt
Rechtsextremismus 2025: Eskalation der Gefahr
• AfD als rechtsextreme Partei eingestuft
• Über 20.000 Mitglieder mit extremistischer Tendenz
• Rechtsterroristische Zellen aufgedeckt
• Gewalt im Alltag nimmt zu
• Tausende legale Schusswaffen in Händen von Rechtsextremen
• Rechtsextreme Vorfälle in Schulen, besonders in Sachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt
Schlagzeilen ersetzen keine Strategie
Die letzten sechs Monate zeigen: Der Widerstand ist schwach, zersplittert und orientierungslos. Das einzige Mittel mit echter Wirkung – ein Verbotsverfahren – wird kaum diskutiert.
Viele AfD-Gegner:innen sind selbst auf dem rechten Auge blind – sie erkennen nicht, wie sie durch performativen Aktivismus der Realität ausweichen.
Selbstkritik statt Selbstinszenierung
Wir haben jahrelang zu juristisch fundiertem Widerstand aufgerufen – geschehen ist wenig. Und der meiste Gegenwind kam nicht von rechts – sondern von links.
Nur heute: Keine Links zur Petition, keine Werbung. Wer es ernst meint, findet uns auch so.
Zum Schluss
Wer die AfD stoppen will, braucht mehr als Empörung – er braucht Strategie, juristische Präzision und Konsequenz.
Alles andere ist politischer Selbstbetrug.
– Team AfDexit –
https://afdexit.de
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